Premiere im Pastoralen Raum Korschenbroich: Kinder-Kreuzweg bewegt Familien

Eine besondere Premiere hat in diesem Jahr der pastorale Raum Korschenbroich erlebt: Erstmals wurde ein Kinder-Kreuzweg organisiert – und stieß direkt auf große Resonanz. Mehr als 40 Kinder, Eltern und Großeltern nahmen an der einfühlsam gestalteten Veranstaltung rund um St. Marien Pesch teil.
Der Weg führte die Teilnehmenden nicht nur durch die Kirche selbst, sondern auch an verschiedene Stationen in der Umgebung – unter anderem über den Pescher Friedhof und entlang der „Krampe Dämm“. An den einzelnen Stationen wurde die Passionsgeschichte kindgerecht und anschaulich vermittelt.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das Zuhören, sondern auch das Mitmachen: So konnten die Kinder beispielsweise kleine Kreuze aus Zweigen basteln und sich auf kreative Weise mit der Bedeutung des Kreuzwegs auseinandersetzen. Auch zentrale Momente der Geschichte – wie die Station „Jesus stirbt am Kreuz“ – wurden sensibel und altersgerecht aufgegriffen.
Organisiert wurde der Kinder-Kreuzweg von einem engagierten ehrenamtlichen Team: Margret Görris, Regina Jäger und Renate Tillmanns hatten das Konzept entwickelt und mit viel Herzblut umgesetzt.
Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigt: Das neue Format trifft einen Nerv. Es verbindet religiöse Inhalte mit praktischen Erfahrungen und schafft einen Zugang, der besonders für Kinder und Familien geeignet ist.
Mit der gelungenen Premiere in St. Marien Pesch könnte der Kinder-Kreuzweg künftig zu einem festen Bestandteil im pastoralen Raum Korschenbroich werden. Eine starke Idee – und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lebendig und nahbar Glaubensvermittlung heute gestaltet werden kann.